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Packtipps für Backpacker

Geschrieben am 25.06.2009 von Alexandra in Tipps & Tricks 6 Kommentare Trackback

Juhu, endlich geht es los. Das Reiseziel und die Route steht fest, der Termin auch, alle Reiseutensilien sind besorgt – nun muss alles nur noch irgendwie im Rucksack verstaut werden und schon kann das Abenteuer beginnen. Du solltest jedoch beachten: Gut gepackt, ist leicht getragen und somit stressfreier gereist. Um die Reise mit deinem mobilen Kleiderschrank so angenehm wie möglich zu gestalten, solltest du einige wichtige Grundregeln beachten. Daher habe ich mich im Internet etwas umgesehen und die wichtigsten Tipps zum richtigen Rucksackpacken für dich zusammen gesammelt.

1. Den Schwerpunkt des Rucksackes zum Rücken

Als Faustregel gilt: Trage die schwersten Sachen a) nahe am Rücken und b) hoch oben im Rucksack.

Der Rucksack lässt sich um einiges einfacher tragen, wenn schwere Dinge dort untergebracht werden, wo sie am wenigsten stören, nämlich möglichst oben in Schulterhöhe und nah am Rücken. Außerdem schaukelt sich der Rucksack nicht so schnell auf und du hast ihn besser unter Kontrolle. Bei sehr großen Rucksäcken kann es aber auch durchaus sinnvoll sein wenn schwere Teile weit oben (z.B. im Deckelfach) untergebracht werden. Dadurch kommt der Schwerpunkt bei leichtem Vorbeugen über die Hüfte und nicht dahinter.

Optimale Gewichtsverteilung im Rucksack

Die optimale Gewichtsverteilung im Rucksack

2. Leichte Sachen nach unten

Schlafsack, Daunenausrüstung und andere leichte Gegenstände gehören ins Bodenfach. Ein prall gefülltes Bodenfach verbessert bei vielen Rucksäcken die Lastübertragung, weil es das Tragesystem versteift. Deshalb sollte es möglichst kräftig mit Schlafsack und Ersatzkleidung ausgestopft werden.

3. Immer Griffbereit

Kleinere und wichtige Utensilien wie Karte, Kompass oder Sonnencreme sind im Deckelfach gut aufgehoben und außerdem schnell erreichbar.

4. Ordnung ist das halbe Leben (auch auf Reisen)

Packe deine Ausrüstung in verschiedenfarbige Packbeutel. So behältst du einfacher den Überblick im Rucksack. Farbige Plastik-Tüten kosten nichts und erleichtern erheblich die Ordnung. Denk außerdem daran, während dem Trip häufig benötigte Sachen (Verpflegung, Kocher, Regenkleidung, Trinkbecher, Thermos- oder Wasserflache, Kamera usw.) leicht zugänglich zu verstauen. Es hat sich bewährt den Inhalt des Rucksacks mit kleineren Behältern weiter (thematisch) zu strukturieren. Also beispielsweise einen Kleiderbeutel, einen Beutel für Schmutzwäsche (hier ist ein Baumwollbeutel bestens geeignet, da sie Luft durchlassen und so das Schimmeln der Wäsche verhindern), einen Verpflegungsbeutel usw.

5. Weniger ist mehr

Außen am Rucksack solltest du möglichst keine Gepäckstücke anbringen, da diese zum einen nicht vor Diebstahl geschützt sind und zum anderen beim Ein- oder Aussteigen in Bussen oder im Outback an Ästen leicht hängen bleiben können.

6. Schützenswert

Zum Schutz deines Rucksacks ist eine Regenhülle zu empfehlen. Sie dient vorrangig nicht dem Schutz gegen Wasser, sondern gegen Schmutz, Beschädigungen und Diebstahl.

Pings setzen ist zur Zeit nicht erlaubt.

6 Kommentare zu “Packtipps für Backpacker”

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