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Mit dem Baby auf Reisen – Wann und wohin geht es?

Geschrieben am 16.07.2010 von Nico in Reisen mit Baby, Tipps & Tricks, Wissen 1 Kommentar Trackback

Ist das nicht ein bisschen übertrieben werden viele fragen. Mit einem neu geborenen Kind verreisen und dann vielleicht noch nicht mal als Pauschaltourist? Kein Problem, sagt der Arzt und nach einem ersten Kurztripp mit unserem sechs Monate alten Kind sind auch wir überzeugt.

Besser kann es nicht sein, Baby auf dem Zeltplatz

Einiges beachten muss man trotzdem, damit der Trip auch allen wirklich Freude bereitet. Wirkliche Hindernisse gibt es allerdings nicht.

Wann sollten wir verreisen?

Die erste Zeit nach der Geburt ist sehr spannen und teilweise auch anstrengend. Für zusätzliche Aufregung während einer Reise ist das ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Viel besser ist die Zeit nach den ersten drei Monaten. Jetzt hat man sich selbst schon an die neue Elternrolle gewöhnt und häufige Handgriffe wie das windeln sind zur Routine geworden.
Das Kind ist zu diesem Zeitpunkt auch schon etwas ruhiger. Es schläft nachts und quengelt nicht mehr so oft rum. Von großem Vorteil auf Reisen ist auch, wenn das Baby noch gestillt wird. Denn das oft lästige (weil zu falschen Zeitpunkt notwendige) Aufwärmen des Essen fällt weg.

Für beruflich stark eingespannte Eltern bietet sich mit der Elternzeit eine wunderbare Möglichkeit eine Auszeit zu nehmen. Die zwei Monate kann der Vater auch parallel mit der Mutter nehmen. Wenn der Chef noch das ok für vier Wochen Urlaub Vorneweg gibt, reicht die Zeit für einen Dreimonatstrip durch Australien (oder wo auch immer :)).

Wohin sollten wir verreisen?

Wichtig bei der Auswahl ist als erstes nicht die Gegend, sondern eher die Jahreszeit im Zielland. Besser ist es, nicht in den heißesten Monaten zu verreisen. Dies ist für ein Baby sehr anstrengend und belastend. Besser sind da die Übergangsmonate.

Allgemein gilt, lieber ein gemäßigtes Zielland für die Reise aussuchen. Gemäßigt sollte dabei das Klima, die Gegend, die Hygienezustände und so weiter im Land sein. Für unseren ersten Versuch mit dem Zelt hatten wir uns für die Ostsee entschieden. Hier musste sich unser Kind klimatisch nicht umgewöhnen und so konnten auch wir uns allein auf die ersten Outdoor-Erfahrungen mit Ihm konzentrieren.

Solange das Kind noch klein genug ist, sind auch Wanderurlaube kaum ein Problem. Das Kind kann entspannt auf dem Rücken getragen werden. Gleiches gilt natürlich für längere „Wanderungen im Großstadt-Jungle“. Werden die Kinder älter, braucht man immer einen Buggy. Dieser wird schnell unhandlich und stört.

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