Geschrieben am 25.05.2010 von Nico in Flashpacking, Wissen 2 Kommentare Trackback
Der Hostel-Aufenthalt ist für den ein oder anderen eine echte Herausforderung. Nicht nur, dass man sich das Zimmer mit mehreren Leuten teilen muss, auch das Essen muss hier selber zubereitet werden.

In den meisten Hostels gibt es Gemeinschaftsküchen zum Selbstkochen. Geschirr wird vom Hostel gestellt, die Zutaten kaufen die Gäste selbst. Zu Stoßzeiten kann man sich hier schon mal auf die Füße treten und manchmal geht das Geschirr aus. Die meisten Hostels haben zwar eine Reinigungskraft für die Gemeinschaftsräume, aber abgewaschen wird von den Gästen und im Idealfall noch am gleichen Tag. Genauer gesagt nach dem Essen.
Natürlich ist so etwas im Notfall erlaubt, man würde es ja auch für andere tun. Generell wird im Hostelkühlschrank Besitzzugehörigkeit schnell unübersichtlich. Was hilft ist die (von vielen als spießig empfundene) Maßnahme, Namen (und eventuell auch Datum) auf die Verpackungen zu schreiben. So gibt’s keine ungewollten Verwechslungen. Und wenn man wirklich etwas zu verschenken hat, kann man es auch dementsprechend kennzeichnen.
Generell „Wertsachen“ lieber nicht in den Kühlschrank: Parmaschinken für 15 Euro besser gleich essen, man weiß ja nie. Und bei allen anderen Lebensmitteln lieber locker bleiben: wir warnen vor Rachefeldzügen, wie Abführmittel in die Milch. Man schadet damit sich nur selbst (Überbelastung der ….äh…sanitären Anlagen).
Nein, natürlich nicht. Das ist ja auch organisatorisch eine Herausforderung. Denn Leute kommen und gehen die ganze Zeit und haben unterschiedliche Pläne. Es soll sich aber auch niemand abhalten lassen. Wenn man mal etwas übrig hat, auf jeden Fall dementsprechend kennzeichnen. Es freut sich immer jemand darüber.
Siehe Punkt zu Sex im Dorm im vorangegangenen Beitrag.
So, alles klar? Geschlafen habt Ihr gut, satt seid Ihr, wurde da nicht noch etwas vergessen? Richtig, Zähne putzen und Duschen. Über das Thema Hygiene schreiben wir im nächsten Beitrag ein paar Worte.
Tobias, am 27. Mai 2010 um 08:08 Uhr
Hi Nico,
im Hostel finde ich es immer gut, wenn sich (internationale) Gruppen finden und zusammen kochen. Auch wenn die Küche im Hostel oft sehr einfach ist, lernst Du so viele Eigenheiten einzelner Länder kennen.
Gruß T.
Der Hostel-Knigge – Hygiene (Teil 3) | Das Backpacking.de-Reisetagebuch für Rucksacktouristen, am 4. Juni 2010 um 21:41 Uhr
[...] sich an ein paar Regeln halten. Mit einer größeren Gruppe in einem Zimmer schlafen oder die Küche mit anderen teilen ist nicht für alle Leute einfach. Allerdings kommt man mit den Grundsätzen weiter, die [...]