Geschrieben am 23.05.2010 von Nico in Flashpacking, Wissen 2 Kommentare Trackback
Übernachten in Hostels heißt auch immer zwischenmenschlicher Kontakt und das mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Auch wenn das Backpacker-Dasein ein relativ freies ist, gibt’s hier mehr oder weniger ungeschriebene Regeln. Viele der Regeln leiten sich aus dem Prinzip ab, das uns schon in der Grundschule gepredigt wurde: Was du nicht willst, das man dir tut, das tu auch keinem anderen. Und man musste es schon in der WG oder dem Studentenwohnheim anwenden.

Ein weiteres wichtiges Prinzip ist das des Vergebens und Vergessens. Schließlich sind wir auf Reise und brauchen unsere Geduld für Wichtigeres. Und nicht alle haben schon einmal in einer WG oder einem Wohnheim gewohnt.
12 Leute, ein Zimmer – das kann quasi kaum problemfrei über die Bühne gehen. Es wird immer einen gewissen Lärmpegel geben: mindestens einen Schnarcher, einen Frühaufsteher mit lauten Reißverschlüssen und einen orientierungslosen Betrunkenen. Sich besser gleich darauf einstellen und Ohrstöpsel einpacken, denn manche Leute sind mit einem festern Schlaf gesegnet als andere.

Heikles Thema. Mit gesundem Menschenverstand kommt man natürlich weit, allerdings lassen sich Geräusche nicht vermeiden. Das Handy klingelt nachts, weil es morgens als Wecker benutzt wird und deswegen nicht auf lautlos geschaltet werden kann. Schnarchen kann man auch nicht immer steuern etc – Wir hatten ja schon auf die Ohrstöpsel hingewiesen.
Die meisten Leute wollen in einem Hostel nachts tatsächlich schlafen. Nach 22 Uhr noch auf sein und sich unterhalten besser im Aufenthaltszimmer oder an der Bar.
Und unbedingt am Vorabend vor der Abreise packen Denn um 6.30 Uhr in der Früh unter lautem Rascheln aller vorhandenen Plastiktüten packen, ist zwar eine beliebte Beschäftigung, aber wer einmal davon geweckt wurde, weiß wie lästig es ist.
Auf gar keinen Fall auf der Suche nach dem Bett nachts das große Licht anschalten. Lieber Handys, iPods, Wecker oder sogar Taschenlampen als Lichtquelle benutzen.
Gut, es gibt Gerüche gegen die man nicht immer unbedingt etwas tun kann. Aber manche kann man anderen Leuten dann doch sparen. Döner macht vielleicht schöner, aber nicht um 1 Uhr früh im Dorm. Wolken von Vanilla Kiss Parfüm sind auch nicht jedermanns Sache.
Die Antwort lautet schlicht und ergreifend NEIN. Eure Leidenschaft in allen Ehren, aber dafür gibt es doch Doppelzimmer.
JA!
Soweit so gut, jetzt seid Ihr gewappnet für die Nächte im Hostel. Es gibt allerdings noch ein bisschen mehr zu beachten. TIpps und Tricks zum Essen und Trinken sowie für die Hygiene gibts im nächsten Beitrag.
Der Hostel-Knigge – Essen und Trinken (Teil 2) | Das Backpacking.de-Reisetagebuch für Rucksacktouristen, am 25. Mai 2010 um 08:14 Uhr
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Der Hostel-Knigge – Hygiene (Teil 3) | Das Backpacking.de-Reisetagebuch für Rucksacktouristen, am 27. Mai 2010 um 08:19 Uhr
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