Geschrieben am 18.04.2010 von Nico in privat 0 Kommentare Trackback
Für alle Bergsportbegeisterten ist es ein Traum, einmal auf dem höchsten Gipfel der Erde zu stehen. Leider kann nicht jeder den Everest beklimmen, sei es weil die eigene Kondition und Klettertechnik nicht ausreicht oder weil der Berg selber an seine infrastrukturellen Grenzen kommt.
Um trotzdem einmal in “den Genuss” der Strapazen einer Besteigung zu kommen, kann der vielleicht härteste deutsche Treppenlauf, der “Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon“, genutzt werden. Bereits seit sechs Jahren starten in Radebeul Ultramarathon-Erprobte Läufer, um den Gipfel zu besteigen.
Dieses Wochenende war es dann wieder soweit. 50 Männer und 5 Frauen wagten den Alleingang auf den Gipfel. Um genau zu sein sind es 39.700 Stufen, 8.848 Höhenmeter und 84.390 Streckenmeter (die Spitzhaustreppe hinauf und hinunter), die in den zur Verfügung stehenden 24h zurückgelegt werden. Die Treppe überwindet einen Höhenunterschied von 88,40 Meter. Somit müssen 100 Runden für die Bergtour zurückgelegt werden. Da die Gesamtstrecke einer Runde 843 Meter beträgt, kommt jeder Läufer bei 100 Runden am Ende auf zwei komplette Marathons!
Insgesamt kann der Wettkampf in drei Arten ausgetragen werden. Als erstes der “Alleingang“, dies bedeutet, jeder Läufer läuft die Strecke allein. Als zweites kann eine ”Dreierseilschaft” antreten, hierbei teilen sich drei Läufer die Strecke. Die dritte Möglichkeit ist der ”Touriweg“, wobei 100 Personen je eine Runde laufen.
Da ich selbst sehr gern renne, würde ich auch gern einmal an dem Lauf teilnehmen. Allerdings würde ich mich “besser” für den Touriweg entscheiden als für den Alleingang.
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