Geschrieben am 04.03.2010 von Nico in Flashpacking, Wissen 0 Kommentare Trackback
Cayo Saetía ist ein nahezu unberührter Naturpark vor der Küste der Provinz Holguín. Seine Besucher werden verzaubert von den einsamen Stränden, welche von Felsen umgebenen sind. Wer in Land unterwegs ist, wird von den vielen exotischen Tiere (z.B. Zebras, Antilopen, Strauße, Wasserbüffel, Krokodile u.v.m, die hier in freier Natur leben) überrascht sein und schnell seinen Aufenthalt verlängern wollen.

Hintergrund: Als es die Sowjetunion noch gab, wurde diese Insel als eine Art Safari-Paradies für die oberen Funktionäre geschaffen. Die exotischen Pflanzen und Tiere wurden dafür von überall auf der Welt eingeflogen.
Marco war von der Halbinsel begeistert uns berichtet uns von seinen Erfahrungen.
Funktioniert eigentlich nur mit einem Mietwagen, da es dort in der Umgebung wenig Zivilisation gibt. Von „am schnellsten hin“ kann trotzdem nicht die Rede sein, denn die Zufahrt zur Insel ist extrem schwer zu finden und die endlos lange Trasse ein Feuerwerk an Schlaglöchern. Daher sollte man besser einmal zuviel nach dem Weg fragen (z.B. an den Bushaltestellen entlang der Küstenstraße). Es soll allerdings auch Zubringerbusse zur „Villa Cayo Saetía“ von Santiago oder Holguin aus geben.
Mit dem Mietwagen kann man die ganze Insel erforschen. Straßen gibt es allerdings nicht, dafür aber jede Menge befahrbare, holprige Wege. Zu Fuß gehts natürlich auch. Wandern ist hier eigentlich Pflicht. Angesichts der Tier- und Pflanzenwelt auf eigene Gefahr. Alternativ kann man vor Ort eine Tour mit Jeep buchen.
Einzige Möglichkeit ist die „Villa Cayo Saetia“. Ein in bester Safari-Manier ausgestattetes Hotel, welches unterschiedliche Häuser/Hütten (mit eigener Terrasse) im Areal vermietet. Nicht ganz billig, aber absolut lohnenswert. Achtung: Nachts sollte man nichts Essbares und auch keine Wäsche auf der Terrasse liegen lassen…
PS für Romantiker: Schlaft tagsüber am Strand, denn der atemberaubende Sternenhimmel in Kombination mit der vielfältigen exotischen Geräuschkulisse verbietet eigentlich das Schlafen nachts
Nicht viel, sieht man mal davon ab, dass man die unglaublich angenehme Ruhe genießen, an menschenleeren goldenen Stränden baden oder schnorcheln und natürlich durch die exotischen Wälder wandern kann.
Auf Saetía ist nichts Standard.
So gesehen hab ich die Insel an sich (für mich) entdeckt. In vielen Reiseführern wird sie nämlich nicht oder nur als Randnotiz erwähnt.
Ein Besuch der Insel sollte auf keiner Kuba-Reise fehlen. Die Insel war nur als Zwischenstopp geplant, wurde dann aber ein Aufenthalt über mehrere Tage. Selten hab ich es erlebt, dass Körper, Geist und Seele derart angenehm zur Ruhe kommen.
Ähnliche Beiträge im Tagebuch:
Interview bei Radio Q...Update: Interview auf radioeins...
Flashpacking-Interview: Krakau...
Einen Kommentar schreiben