Geschrieben am 25.11.2009 von Nico in Flashpacking, Wissen 0 Kommentare Trackback
Ein Jahr war Mathias unterwegs und hat uns mit seinen Bildern und Berichten einen Eindruck von Südamerika verschafft. Mittlerweile ist er wieder in Dresden angekommen und wird am morgigen Tag von 18:30 bis 20:30 Uhr einen Vortrag zu seinen Auslandserfahrungen im Hörsaalzentrum der TU Dresden halten. Wer Zeit und Lust hat, ist natürlich herzlich eingeladen.
Doch bevor er seine gesamten Erfahrungen an die ganze Welt weiter gibt, haben wir mit Ihm gesprochen und er hat uns seinen Lieblingsort verraten:
Mit den Flugzeug. Flug hin und zurück kostet um die 800 Euro von Deutschland aus.
Die schnellste Variante ist immer noch das Taxi. Jede Strecke in der Stadt kostet umgerechnet 3 Euro. Ganz egal ob man 1 Kilometer fährt oder 15. Wichtig ist dabei den Tarif zu kennen und Spanisch zu sprechen, sonst nutzt es der Taxifahrer zu seinen Gunsten aus. Kleinbuse fahren nur bestimmte Strecken, werden jedoch meist zu Ausfahrten in das Umland der Stadt genutzt. Das neugebaute U-Bahn-Netz ist noch ausbaufähig, da viele stark frequentierte Gegenden noch nicht angefahren werden. Der beste Weg die Stadt am Tage zu erkunden sind daher die „Carro Publicos“, die öffentlichen Autos. Diese fahren die nach dem Schachbrett gebauten Straßen immer hoch und runter und sind sehr Preiswert. Man muss sich jedoch daran gewöhnen, dass Standartmäßig 4 Leute auf der Rückbank und 2 auf den Beifahrersitz sitzen. Ein echtes Erlebnis also, auch wenn viele dieser Autos nicht mehr ganz verkehrstauglich aussehen. Abends sollte man jedoch der eigenen Sicherheit lieber das Taxi nehmen.
In der Innenstadt kann man zahlreiche billige Hotels und auch sehr teure finden. Preis gehen ab 10 Euro pro Nacht los. Viele Touristen sind jedoch in den umliegenden Ressorts untergebracht und suchen nicht die Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt auf. Der Backpacker sollte jedoch die Möglichkeit nutzen, in der Stadt zu schlafen, da man hier auch das typisch dominikanische Nachtleben kennenlernen kann.
Das Weltkulturerbe, die Innenstadt von Santo Domingo lädt mit seinen schönen Gassen und Museen zum Bummeln ein. Abends sollte man unbedingt die zahlreichen Bars besuchen und auch mal das Salsa-Tanzen probieren. Der Botanische Garten im Norden der Stadt ist auch eine Augenweite. Im Osten der Stadt gibt es die Höhlen „Los tres Ojos“, die drei Augen zu bestaunen und man kann diesen Abstecher auch mit einem Besuch ins Aquarium verbinden. 30 Km von der Stadt liegt der Strand von Boca Chica, welcher nicht der schönste des Landes ist, aber eine gelungene Abwechslung ist, wenn man mal aus der 3 Millionen Stadt raus möchte.
Die Innenstadt mit der ersten Universität des amerikanischen Kontinents. Die Bummelmeile „El Conde“ mit vielen Souvenirständen. Die unzähligen Museen und der Hafen. Die riesen Leuchtturm „El Faro de Colon“ und das Nachtleben.
Die kleinen Dinge. Man muss die Leute einfach mal beobachten. Der beste Ort dazu ist der Colmado. Colmados sind kleine Tante-Ema-Läden an den Waren zum täglichen Bedarf kaufen kann. Aber auch Treffpunkt der Bevölkerung um bei einen eisgekühlten Bier oder den guten Rum Domino zu spielen. Hierbei kann man am besten die Einheimischen kennenlernen und eine ganz neue Kultur entdecken…
Santo Domingo ist zwar nicht die schönste Stadt, aber hier kann man wirklich etwas erleben. Keine andere Stadt in Lateinamerika hat so eine besondere und eigenartige Kultur zu bieten wie Santo Domingo und ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Mehr Informationen zu Santo Domingo erhaltet Ihr auf dem Blog www.mv-info.net und auf der Webseite www.dominicansights.com.
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