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Flashpacking-Interview: Krakau

Geschrieben am 17.11.2009 von Nico in Flashpacking, Tipps & Tricks 0 Kommentare Trackback

Jahrhunderte lang war Krakau Sitz der polnischen Könige und ein Ort, der bedeutende Gelehrte und Künstler aus der ganzen Welt anzog. Auch heute noch hat Krakau einen ganz besonderen Charme. Das sich vor allem auch ein Kurztrip nach Krakau lohnt, davon ist Daniela überzeugt. Aber lest selbst in Dani´s Flashpacking-Interview zu Krakau was Ihr in ein, zwei Tagen alles in der Stadt entdecken könnt:

Krakau ist immer eine Reise wert.

Krakau

Wie kommt man am schnellsten hin?

Die Autobahn von Bautzen aus nach Polen ist sehr gut ausgebaut und man ist innerhalb von fünf Stunden in Krakau. In Polen selbst ist die Autobahn kostenpflichtig.

Wie kommt man vor Ort am besten herum?

Das Stadtzentrum und seine Sehenswürdigkeiten Krakaus kann man ohne weiteres zu Fuß erkunden. Sollte die Unterkunft vom Zentrum etwas entfernt sein, kann man sich auch ein Taxi zu moderaten Preisen nehmen oder, die Straßenbahn nutzen, falls eine Verbindung vorhanden ist.

Wo kann man schlafen?

Krakau bietet wie jede andere Großstadt eine große Auswahl an Apartments, Hotels oder auch Hostels für das kleinere Portemonnaie. Obwohl generell die Übernachtungen nicht sehr teuer sind.

Was kann man in zwei, drei Tagen in der Stadt/ der Region machen?

Wawelhügel: Der 28 Meter hohe Hügel ist eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten von Krakau von wo aus man einen schönen Blick auf einen Teil der Stadt und auf die Weichsel hat. Auf dem Wawelhügel kann man unter anderem den Dom mit der Sigismundkapelle oder auch das Wawelschloss besichtigen.

Kazimierz: Das jüdische Viertel in Krakau mit seinem besonderen Flair

Altstadt: Krakaus Altstadt mit seinem großen mittelalterlichen Marktplatz und dem Rathausturm sowie den Krakauer Tuchhallen, die zurzeit saniert werden.

KZ Auschwitz: Das ehemalige Konzentrationslager in Oswieciem befindet sich etwa eine Stunde von Krakau entfernt. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bietet es sich an eine deutschsprachige Führung im Vorfeld zu reservieren. Die Führung dauert mindestens 90 Minuten, sodass man genügend Zeit für den Besuch einplanen sollte.

Was sind die „Standard-Höhepunkte“?

Das Judenviertel ist durch seinen erhaltenen Charme und der kleinen Künstlerszene auf jeden Fall sehenswert. Im Viertel wurde unter anderem der Film „Schindler’s Liste“ gedreht. Dort befindet sich auch die kleine Treppe, wo sich das kleine Mädchen aus dem Film vor den SS-Leuten versteckt.

Was hast Du entdeckt, was nicht im Reiseführer steht?

Im Judenviertel befindet sich der „Plac Nowy“ auf dem am Wochenende ein Floh- und Trödelmarkt stattfindet. Seit einiger Zeit gibt es einmal im Jahr ein Suppenfestival, wo man eigene Suppenkreationen anbieten oder auch kosten kann. Am Ende des Tages wird dann die beste Suppe gekürt. Um den Platz kann man sich in einem der gemütlichen Cafés entspannen.

Fazit

Krakau ist auf jeden Fall ein Ausflug wert!

Krakau ist auf jeden Fall ein Ausflug wert!

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