Geschrieben am 31.07.2009 von Nico in Outdoor-Küche, Tipps & Tricks, Wissen 2 Kommentare Trackback
Auch wenn es an immer mehr Orten verboten wird und Du es im Sommer mit Vorsicht zünden solltest, gibt es gelegentlich Momente wo man es einfach braucht: ein Feuer.
Diese Momente sind natürlich immer genau dann, wenn mindestens eine Rahmenbedingung nicht passt und es dadurch schwierig wird ein richtiges Feuer anzuzünden. In einem Fall fehlt das Feuerzeug was es dann wirklich schwer macht und man muss auf Alternativen wie die Batterie des Mobiltelefons zurückgreifen, um den zündenden Funken zu erhalten. Manchmal aber, sind es die ganz einfachen Dinge, die ein richtiges Feuer unmöglich machen, zum Beispiel das fehlende Reisig.
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Hier haben wir für Dich ein paar Tipps gesammelt, welche es Dir beim nächsten Mal einfacher machen:
Um ein Feuer zu zünden brauchst Du erst einmal zwei Dinge, einen Zünder und brennbares Material. Fehlt eines der beiden wird es schwierig. Als Zünder empfiehlt es sich daher auf eine Kombination mehrerer „Werkzeuge“ zu bauen. Für den Alltag nutzt Du als Erstes am besten einfache Einwegfeuerzeuge. Stecke Dir davon am besten gleich mehrere, an verschiedenen Stellen Deines Gepäcks, ein. So ist eines davon immer zur Hand.
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Als zweites machen Sturmstreichhölzer im Gepäck wirklich Sinn. Diese sollten wasserdicht (zum Beispiel in Schraubdosen) verpackt sein. Achtung: Von den in Italien erhältlichen Streichhölzern, die sich an jeder Fläche anzünden lassen rate ich dringend ab. Es ist viel zu gefährlich, da diese sich schnell selbst entzünden können. Und wer möchte schon sein gesamtes Gepäck in Flammen aufgehen sehen?
Wenn Dir Feuerzeuge und Streichhölzer noch nicht genug sind, dann solltest Du dir mal die so genannten Magnesium-Feuerstarter anschauen. Dies ist wirklich ein Instrument für den Notfall und besonders Ungeübte werden erst einmal verzweifeln, um die Technik zu erlernen. Der Feuerstarter ist ein Magnesiumblock an dem man mit einem Messer Funken „abreiben“ kann und somit leicht brennbares Material anzünden kann.
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Wenn Du dich mit diesen drei Möglichkeiten bewaffnet aufmachst, dann sollte es zumindest nicht am Zünder liegen, dass Du kein Feuer hast.
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Im zweiten Teil werde ich ein paar Möglichkeiten für gutes Brennmaterial zeigen, denn insbesondere nach einem starken Regen ist es nicht leicht in der Natur brennbares Material zu finden.
Outdoor-Küche: Tütenomlett | Das Backpacking.de-Reisetagebuch für Rucksacktouristen, am 7. August 2009 um 15:29 Uhr
[...] wenn der Funke dann endlich übergesprungen ist und du ein nettes kleines Feuerchen gemacht hast, wird es Zeit was Leckeres zu Futtern [...]
Kurt, am 6. November 2009 um 01:31 Uhr
Viel authentischer und befriedigender ist das Feuermachen mit historischen Mitteln. Ich empfehle die Seite http://www.zunderwerkstatt.de Dort gibt es auch historische Feuerzeuge mit Zunder, die auch funktionieren! Es ist für mich immer wieder faszinieren wie schnell und einfach das klappt.